Karo's Art Dsign
Gallery 3
Figuren
Elfen
… ziehen die Ruhe der Wälder und Wissen dem Treiben der Menschen vor. Die gesamte Natur steht unter ihrem Schutz – vom winzigsten Blümchen, über den größten Astwipfel eines Baumes, bis hin zu den Wildtieren des Waldes,
verborgen vor menschlichen Blicken, überschneidet das Elfenreich doch unsere Welt. In bestimmten magischen Momenten und Zeiten kann dieses Reich jedoch für eine Weile sichtbar werden, und mit etwas Glück lässt sich dann
ein flüchtiger Blick in jene andere Welt erhaschen… Meine mit Bleistift skizzierten Elfen, die auf Blättern sitzen, beobachten mein Treiben und was ich da „zusammenstifte“ 
Engeln
Hier seht ihr meine Vorstellung und Interpretation vom goldlockigen Christkindl und seinen kindlichen Helferleins: Engel verbinden uns mit so vielem. Und das finde ich so schön, so wichtig, dass von Weihnachten aus dieser Impuls von Licht, Leben und Liebe ausgeht, den Engel zu suchen, nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern auch im ganzen kommenden Jahr, ja, im ganzen Leben. Dieser Impuls der Engel, dieses Licht, dieses Leben, die Liebe, die von den Engeln ausgehen, der soll uns begleiten. Der soll in uns wirken, und zwar über das Christentum hinaus in die große Aufgabe der Begegnung mit den Weltreligionen, auch hier in unserem eigenen Land, in Österreich! Das Christkind lebt, und ewig wird es leben. Noch in tausend Jahren, nein, noch in zehnmal zehntausend Jahren wird es das Herz der Kindheit mit Freude erfüllen.
Erzengel
Untertitel sowie Darstellung von „GABRIEL“. Das Wort Erzengel kommt aus dem Griechischen: arche bedeutet Anfang und angelos Bote. Und ich sah: Sieben Engel standen vor Gott; ihnen wurden sieben Posaunen gegeben". (Geheimen Offenbarung des Johannes (8,2)) Laut der Bibel gibt es sieben Erzengel, wovon aber nur drei bekannt sind (Gabriel, Michael, Raphael). Während die normalen Engel sich um die Einzelmenschen kümmern, überbringen Erzengel wie Gabriel Beschlüsse Gottes von weitreichender Bedeutung für ganze Völker oder Gemeinschaften. Der Engel Gabriel ist der Verkünder von Visionen, Bote Gottes und einer der ranghöchsten Engel. Auf der spirituellen Ebene werden den sieben Erzengeln wie den sieben Hauptchakren (Energiezentren des Körpers) entsprechende Farben zugeteilt. Zur Lebenserhaltung braucht unser Körper die kompletten Farben des Lichts. Am Beispiel des Regenbogens veranschaulicht: Der Erzengel Gabriel schafft mit seinem weißen Strahl – dem vierten im Bogen – Neubeginn, Klarheit, Reinheit. Durch die Reinigung von Kopf und Herz von düsteren Gedanken kann man letztlich wieder klarer sehen. Deshalb habe ich ihn nur mit Bleistift gezeichnet und nicht auscoloriert, somit erhält der Engelskörper durch feine Linien auf papierweißem Hintergrund seine Klarheit und scheint fast durchSICHTig zu sein. In der christlichen Kunst wird Gabriel mal mit männlichen, mal mit weiblichen Merkmalen und Zügen dargestellt und manchmal auch als Zwitterwesen. In meiner Darstellung hat Gabriel allerdings Brüste, langes wallendes Haar, wie ihr sehen könnt. Prägend für seine Darstellung ist seine Rolle als Verkündigungsengel, darum habe ich ihn auf einen Podest gestellt.
Fontley
WER KANN SICH DARAN NOCH ERINNERN!?! (hier ein paar inhaltliche Tipps meiner Fontley-Trilogie , für den einen oder anderen Ginger-Fan unter euch!) Das sind die Figuren aus einer nur einmal gezeigten (und leider nie mehr wiederholten) Zeichentrickserie in meiner Jugend, die ich sehr geliebt habe, nicht zuletzt wegen ihrem originellen und absolut ausdrucksstarken Charakter: „Ginger Fontley“ ist ein ideenreiches, pfiffiges Mädchen, dass den Schwierigkeiten eines Teenagerlebens immer wieder trotzt. Ihren kleinen, oftmals lästigen Bruder „Karl“, ein hinterlistiger, „schlimmer“ dafür umso schlauerer Spitzbub ist aber der Retter in der Not für die oft in der Patsche sitzende Ginger, hab ich mit Filzstiften in meinem Skizzenbuch verewigt. Und ich würde es jedem empfehlen anzuschauen, der humorvolle und fast sozialkritische Zeichentrickserien genauso liebt wie ich!
Ginger
...ist das rothaarige Mädchen in der Mitte als Hauptfigur einer Zeichentrickserie. Links oben ist eine ihrer besten und altkluge, sowie depressive, schon ergraute Freundin „Macy“ zu finden. Das reiche und versnobte Mädchen „Courtney“ war charakterlich so ganz anders als die bodenständige Ginger; Dann gibt’s da noch „Karl“, der jüngere Bruder von Ginger in seinem heißgeliebten „Spinnenpullover“ mit seinem besten Freund „Houtsy“ genial dargestellte schüchterne, wortkarge Wesensart unterstrichen durch den Kapuzenpulli, der ihm das halbe Gesicht verdeckte. Dann bleibt noch das nicht ausgefärbte– fast quadratisch anmutende Gesicht von „Doudey“, die ebenfalls zu Gingers innerstem Freundeskreis zählt.
Gingers Mum
...ist die Dame mit der Schürze und den goldgelben Kreolen und den kirschroten Lippen, den Haushaltschlappen an den Füssen und steht meistens am Herd in der Küche, wenn Ginger wieder einmal ein Mutter-Tochtergespräch sucht. Natürlich hat die quirlige wirkende Ginger Gefühle für den Schönsten und Coolsten der Schule; den ich unter Zeitdruck fertig bekommen musste - darum ist er nicht mehr in Farbe dargestellt. Hier mit lockigem Haar und Baseballjacke skizziert. Darunter ist wieder Gingers Brüderchen Karl, diesmal in seiner vollständigen Panier zu sehen: salopper Spinnenpulli, Jeans und Sportschuhe.
Königsengel 1
Eigentlich sollte der Titel „feenhafte Jungfrau“ heißen. Engel sind die "Beschützer" des Menschen und werden von "Gott" geschickt... (Soweit, man dran glaubt). Feen sind Fabelwesen die meist nur spielen wollen und hübsch aussehen... ansonsten machen sie nichts. (aber es gibt noch andere Legenden über sie). Aber zurück zu den Namen meines eingerahmten Kunstwerks: „Königsengel, feenhaft und Jungfrau“? Ich gebe euch andere Schlagworte: „Jungfrau, fabelhaft und Sternzeichen von Freddy Mercury. Warum ist meine Darstellung von „Königsengel 1“ dunkel und grau? Ich beziehe mich hierbei auf die dunkle Seite der Seele, sowas wie „das zweite Gesicht“ und wenn ich davon ausgehe, dass die linke Fee das Sternzeichen von Freddy im Originalcover ist, so ist das die dunkle, mystische, geheimnisvolle Seite eines fabelhaften Musikers, der er einst war.
Königsengel 2
Ob Engelchen, Fee oder Jungfrau… hat sie nicht was „Unschuldiges, Reines und Freundliches an sich?!?
Mavies Engel
Hier schmücke ich mich mit „Fremden Federn“, da dies eine Kreation meiner Mutter ist, angelehnt an die naive Malerei. Von mir ist „nur“ der Name des Engels, dessen Bedeutung so zu verstehen ist: „ma-vie“, der Begriff ist abgeleitet aus dem Französischen und heißt „mein-Leben“. Nicht nur, dass Mama mir mein Leben bedeutet, sondern der Engel selbst steht als Beschützer für Leben. “Mavie“ bringt Frieden und Wärme in unsere Welt (vor allem für mich)! In der rechten Hand (vom Betrachter aus gesehen) hält Mavie ein Zepter, dass sich gerade in eine Friedenstaube verwandelt und in der Linken eine Kugel, die die Tag/Nachtwandlung anzeigt. Mavie`s Flügel erinnern ein wenig an eine Lotosblüte. Überhaupt ist das ganze Bild in kubistischem Stil; die Darstellung des Dreidimensionalen und seiner Lage im Raum – auf der zweidimensionalen Ebene unterzubringen ist hierbei die Kunst schon an sich. Sie drückt sich mit abstrakten, scharfen Linien, Flächen, zweidimensionalen Formen und kräftigen Farben aus.
Mirrorview
Ein Blick in den Spiegel in der Früh... Woran erkennt man denn, dass es morgens ist? Dass sich die Graphit-Dame in den Spiegel schaut???
Na daran, dass sie gar nicht schaut… Sie hat nämlich die Augen GESCHLOSSEN, weil sie gerade erst aufgewacht und noch unendlich müde ist!

Neulandball
Das Bild ist 1994 entstanden und ist original in Plakatgrösse. Hier ist das Datum von besonderer Bedeutung für mich, denn das war mein Matura-Jahr. Und wie es so üblich ist, gab es einen Abschlussball… Darum ist nicht schwer zu erkennen, dass hier ein Pärchen eng umschlungen das Tanzbein schwingt. Schön finde ich die lang geschwungenen schwarz/weiß Linien, die schliesslich mit den Körpern der Tanzenden synchron gehen und somit das Ballmotiv beschwingt betont. Den Matura-Ball in der Neuland-Schule werde ich mein Leben lang nie vergessen. Der Abend war genauso traumhaft, wie das Bild dazu, das mich daran erinnert.
Nikolodeon
Wer kennt sie nicht, die witzigen Pinguine aus Madagaskar, die schliesslich auch das letzte kindliche Herz in der weitergeführten TV-Serie im Nick-Sender erobert haben? Ich stelle mal das „international gesuchte Team“ vor, das im Dienste für die gute Sache kämpft: Skipper (flacher Kopf, militärisches Auftreten) ist der Captain, der Chef jeder Operation, Kowalski (der grösste und dünnste Pingu unter ihnen) ist sozusagen das „Hirn“ der Bande – der Wissenschaft gehört sein Herz. Dann gibt’s noch den wortkargen, wahnsinnigen Rico, der nur allzu gern Dinge in die Luft jagt (der Einzige mit einem „Giftschipperl“ am Kopf und einer winzigen Narbe am Schnabel, über die man munkelt, dass diese Verletzung die Folge einer Laborexplosion war, aus dem er geflohen ist. Skipper hält Ricos Akte unter Verschluss, doch der Wahnsinn als ehemaliges Versuchstier in diesem Labor, ist ihm geblieben). Er liebt Explosionen über alles! Und dann gibt’s da noch den Jüngsten der wilden Truppe. Er war der Letzte, der zu seinen Pingu-Genossen stiess und hat als „Neuzugang“ die Arschkarte gezogen, indem er als Truppen-Praktikant in gefährlichen Missionen die unangenehmsten Jobs zu erledigen hat. Privat ist immer gut drauf, sieht in Allem das Positive und hat ein knuddeliges Aussehen.
Die Nokate
Untertitel „der Zwetschkenarsch“
Ein Frauenakt in einer hockenden Pose. Deckmalfarben auf Papier in Plakatgröße (60cm x 90cm).dieses Werk war Aufgabe eines Malkurses, wo es bei der Darstellung des Aktmodells hauptsächlich darum ging, von einer realistischen Farbgebung abzusehen und mit Farben zu spielen, die ein Maler sonst nicht benützen würde.
Nackt sind wir, Gott sei Dank, eben NICHT alle gleich!
Hier seht ihr nun das Ergebnis auf Karo`s Art.
Abschliessend möchte ich noch den Kommentar meines Freundes erwähnen, eine urtypisch männliche Aussage im Übrigen. Aber mich hat diese Bemerkung trotzdem gefreut, weil das für die Malerin in mir heisst, dass mir der weibliche „GLUTEUS MAXIMUS“, auf Wienerisch „POPSCH“ - anatomisch gesehen -, gut gelungen ist:
„Hat sie nicht einen süssen Zwetschkenarsch?!“ 
Reiche Frau
Untertitel „Inge“.
Diese Bleistiftskizze habe ich mit 13 Jahren während eines Kaffeehausbesuches „heimlich“ (bedeutet in diesem Falle: unter dem Tisch) angefertigt.
Das „Model“ war eine Bekannte meiner Mutter eine ältere, betuchte Dame, die mir aufgrund ihrer hageren, dünnhäutigen und knochigen Gestalt, wie der Tod persönlich vorkam. Also zeichnete ich, was ich damals schon erkannte, ein Portrait von Inge:
Du kannst reich sein und dennoch arm bis auf die Knochen.
Also entschied ich mich dieser gruseligen alten „Schachtel“ auf dem Papier Nichts zu lassen, nicht mal die Haut an ihren Knochen und dafür nur den Schmuck, den sie am Leib trug: eine Kette und zwei Armreifen. Und ich erlaubte mir das Spässchen,
der altklugen und unentwegt Blödsinn plappernden Frau, wenigstens 1 Euro noch zu lassen. 
Schlumpf
Name im Fernsehen: Gammeli
Name in Frankreich: Schtroumpf Sale
Name in den USA: Sloppy Smurf
Gammeli ist ein Schlumpf, der den Müll liebt. Seine Kleider sind zerrissen und ungewaschen, nur so fühlt Gammeli sich wohl. Er wird ständig von einer Fliege begleitet, mit der er sich angefreundet hat und sie sogar füttert.
Auf meiner Zeichnung ist sie nicht zu finden, denn sie versteckt sich nämlich hinter Gammeli. Er ist für mich DER schlumpfigste Schlumpf unter all seinen Freunden. Wirkt er nicht dennoch glücklich und sehr positiv, trotz seiner verwahrlosten Erscheinung?!
Zumal das Obdachlosenthema in der heutigen Zeit ein nicht mehr „weg-zu-denkendes“ Thema ist und mich mehr als nur beschäftigt.
Seeliger Schlaf
„Und scho wieda a Engel“ …hörte ich schon als Kommentar zu meinen Bildern beim Betrachten der Figuren-Gallery. „Oh, ihr Ungläubigen!“ sage ich drauf kopfschüttelnd. Hier steht nicht meine religiöse Anschauung im Vordergrund, sondern der simple Sachverhalt eines guten, angenehmen, tiefen Schlafes. Ihr kennt doch sicher denn Spruch: „Wenn das Kind schläft, sieht es aus wie ein Engerl.“
Simpsons
Hier seht ihr meine Lieblingscharakteren versammelt. Der doofe Homer, der gerade ein Haarbüschel von seinem Konzernchef Burns in der Hand hat, die fürsorgliche Marge, die ihr schlaues Baby Maggie im Arm hält. Und zu guter Letzt stelle ich euch meine Lieblingsfigur vor. Sie entspricht auch meiner Vorstellung von Menschen auf der ganzen Welt, die mit Lebenskrisen zu kämpfen haben: der hebräisch abstammende Clown Krusty, mit bürgerlichem Namen Herschel Shmoikel Pinchas Yerucham Krustofski, ist ein stadtbekannter Clown und Hauptdarsteller der Krusty-Show. In seiner eigenen Show wird unter anderem "Die Itchy und Scratchy Show" aufgeführt, welche eine brutalere Parodie der uns bekannten Serie "Tom und Jerry" ist. Krusty ist jüdisch und hat mit Drogen, Alkohol, Nikotinsucht und Depressionen zu kämpfen. Er leidet vor allem darunter, dass sein eigener Vater es nie akzeptierte, dass er gerne als Clown Leute unterhält und zum Lachen bringt. Ein Clown, der alles andere als ein „lustiges Leben“ führt, eher ein „irrwitziges“, würde ich sagen. Da würde wohl jeder zum saufen und tschicken anfangen. Sind wohl alle Figuren erklärt. HALT, Nein! Worauf ist denn Marge`s und Maggie`s Blick gerichtet? Es ist ein Alien aus Karo`s Phantasiewelt, nämlich um genau zu sein, ist es das Alienbaby von Kang und Kodos.
Skywar
In diesem Himmelszenario habe ich nicht einen „militärischen Krieg“ mit dem Titel angesprochen, sondern die vielen täglichen Aufgaben, die zu einem Engelsdasein gehören könnten… wie Harfe oder Flöte spielen, Sterne verteilen, Heiligenscheine produzieren, Bogen schießen. Der Menschheit Licht und Freude in die Welt zu bringen, ist eine mit Arbeit verbundene Angelegenheit, was ich mit meiner Buntstiftzeichnung auch andeuten will. Noch was interessantes für euch, was leider auf Grund der Größe nicht eindeutig zu erkennen ist: Wie heißt der Engel mit Pfeil und Bogen? Im Hellenismus setzt sich die Darstellung des Eros als Kleinkind mit Pfeil und Bogen durch. Dabei soll eine auf das Herz gezielte, goldene Pfeilspitze, die Leidenschaft entfachen, eine bleierne dagegen die Leidenschaft abtöten.
Die Tänzerin
Ich habe die Bleistiftskizze als Basis gelassen und nur mit Wasserfarben Licht und Schatten betont. Die verschiedenen Farbstufen von Weiss bis Grau dienen dem Faltenwurf der Stoffe und haucht der sich bewegenden Tänzerin Leben ein. Warum hab ich mich überhaupt für dieses Motiv und der Hinteransicht entschieden, werde ich oft gefragt: Wenn ihr auch mal im Wind, in der freien Natur getanzt habt, dann kennt ihr sicher das Gefühl von Freiheit, Leichtigkeit und Spass am bewegenden Tanz. Und was ich Euch ans Herz legen möchte und ich auch in der Einleitung schrieb: Lebt mein Motto: “NICHTS IST ZU VERRÜCKT, UM ES ZU ZEIGEN!“ Tanzt, malt, singt, musiziert, wenn euch danach ist. DAS IST LEBEN!!
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